Starke Stimmen
Prof. Dr. Gerhard VigenerMinister für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales, Saarland
„Darmkrebsvorsorge kann Leben retten. Wir haben es mit „Saarland gegen Darmkrebs" geschafft, in vielen Fällen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Mitarbeiter der Landesregierung vor schweren Erkrankungen zu bewahren. Unser breitgefächertes Angebot an Information, kostenlose Tests und das Abbauen von Angst vor einer Darmspiegelung durch gezielte Beratung und Aufklärung haben Leben gerettet. Sogar bei jüngeren Mitarbeitern konnten gefährliche Polypen erkannt und problemlos entfernt werden. Darmkrebsvorsorge lohnt sich - für alle!"
Dr. med. Michael Kulow, Betriebsarzt und Ines Degenkolbe, Personalbereich
Hapag-Lloyd AG
„Der schöne Schein kann trügen. Mit diesem Slogan haben wir 2008 erstmals zu einer Darmkrebsvorsorgeaktion aufgerufen. Nicht nur die Entscheidung, die Aktion überhaupt durchzuführen, war goldrichtig, sondern auch die, unabhängig vom Alter alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubeziehen. Die rund 3% der positiven Befunde verteilten sich fast gleichmäßig auf Männer und Frauen sowie auf die Altersgruppen zwischen 26-30 Jahre und 61-62 Jahre. Wir planen, in Zukunft jährlich eine Aktion durchzuführen und motivieren auch andere Unternehmen dazu, denn mit verhältnismäßig kleinem (finanziellen) Aufwand kann eventuell ein Leben gerettet werden."
Albert Steigerwald
Leitung Personal, Sand Profile GmbH
„Die Firma Sand Profile GmbH beschäftigt am Standort Stockstadt ca. 200 Mitarbeiter. Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements haben wir allen unseren Mitarbeitern die Möglichkeit der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung angeboten. Diese Maßnahme wurde von unseren Mitarbeitern als sehr gute Fürsorgemaßnahme geschätzt und anerkannt. Die hohe Teilnehmerzahl an der Untersuchung hat die Unternehmensentscheidung bestätigt."
Dr. Stefan Webendörfer
Werksarzt BASF SE
„Seit 2001 bietet die BASF SE in Ludwigshafen ihren Mitarbeitern ab Alter 45 die regelmäßige, jährliche Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung mittels eines Stuhlbluttests an. Diese Untersuchung ist inzwischen fester Bestandteil der arbeitsmedizinischen Routine. So erreichen wir viele Mitarbeiter, die sonst nicht zur Darmkrebsfrüherkennung gehen. Jedes Jahr führt unser Programm dazu, dass manifeste Krebserkrankungen - vorwiegend im frühen Stadium - und Krebsvorstufen gefunden und adäquat behandelt werden. Deshalb ist die Darmkrebsfrüherkennung nicht nur medizinisch-ethisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll."
Dr. Roland Nowak
Arzt für Innere Medizin, Arbeitsmedizin, Sportmedizin, Notfallmedizin, Aeromedicalcenter Lufthansa AG
„‘Was sich daraus entwickelte war ein Albtraum, aber im Nachhinein ein echter Glücksfall...'. So die Rückmeldung eines Teilnehmers, bei welchem die weiterführenden Untersuchungen nach positivem Test eine bislang unerkannte Krebserkrankung zeigten. Heute gesund, bezeichnet er die Teilnahme als einen ‘Zufall der sein Leben veränderte und bedankt sich bei allen Verantwortlichen'. Bei mehr als 2200 untersuchten Proben konnten wir 3 Karzinome herausfiltern und einer heilenden Operation zuführen. Die Zahl der noch nicht bösartig veränderten Schleimhautwucherungen im Dickdarm war rund 17 mal höher. Auch diese Mitarbeiter wurden einer Behandlung zugeführt. Dies ist ein Erfolg auf den wir stolz sind."
Dr. Monika Hellwig
Betriebsärztin, Städtische Kliniken Bielefeld
„Wir haben erstmals 2008 im Rahmen des jährlichen betriebsärztlichen Gesundheitschecks unseren Mitarbeitern ein Darmkrebs-Screening angeboten. An dem Projekt haben dann ca. 600 von 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern teilgenommen, etwa 400 Proben wurden an das Labor zurückgeschickt. Hiervon waren 21 positiv, 19 schwach positiv und der Rest negativ. Auf Grund des großen Interesses werden wir diese Aktion sicher wiederholen."

