Wie funktioniert die Darmkrebsvorsorge im Unternehmen?
Eine Vorsorge-Aktion lohnt sich und funktioniert in jedem Unternehmen - ob kleiner Handwerksbetrieb oder Großkonzern.
Hier haben Sie die Möglichkeit sich einen kurzen Überblick zu verschaffen. Für ausführliche Informationen und einen Schritt-für-Schritt-Aktionsplan können Sie den Leitfaden zur Durchführung von Vorsorge-Aktionen hier kostenfrei bei der Felix Burda Stiftung anfordern.
Die Darmkrebsfrüherkennung ist ein zweistufiges Verfahren. In einem Unternehmen wird grundsätzlich nur die erste Stufe, also die Ausgabe des Stuhlbluttests durchgeführt. Die zweite Stufe wird von einem speziell qualifizierten Gastroenterologen vorgenommen, sie ist eine Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Die erste Stufe ist der Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Fekaler Okkult-Blut Test, FOBT). Er beruht auf der Tatsache, dass die Vorstufen von Darmkrebs ebenso wie Darmkrebsgewebe häufig bluten. Dieses Blut, das oft mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist, ist im Stuhl nachweisbar.Der Nachweis von Blut im Stuhl ist daher ein ernstzunehmender diagnostischer Hinweis.Es gibt verschiedene Stuhlbluttests; sie sind einfach durchzuführen, preiswert und für die Darmkrebsfrüherkennung in Unternehmen sehr gut geeignet.
Die zweite Stufe ist die Darmspiegelung oder Koloskopie, die bei positivem Stuhlbluttest (Blut im Stuhl gefunden) zur Abklärung der Blutursache unbedingt durchgeführt werden muss.
Detaillierte Planungshilfen zum Ablauf einer Aktion in Ihrem Unternehmen finden Sie im Leitfaden "Betriebliche Darmkrebsvorsorge", den Sie hier kostenfrei bestellen können.


